Mehr als 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen Anfang Mai in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin zusammen, um anlässlich des israelischen Unabhängigkeitstages gemeinsam mit ELNET zu diskutieren und zu feiern.
Der Empfang in der Vertretung des „echten Nordens“ setzte ein klares Zeichen des Zusammenhalts über politische und weltanschauliche Grenzen hinweg. Für die Gäste des Abends stand fest: Wir stehen gemeinsam an der Seite Israels – und gegen Antisemitismus. Der Abend war geprägt von vielen persönlichen Begegnungen, intensiven Gesprächen und dem lebhaften Austausch.




Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete den Jahresempfang als Schirmherr mit klaren Worten: „Gerade in diesen Zeiten ist Haltung gefragt.“ Damit war der Ton des Abends gesetzt: „Setzen wir ein Zeichen für einen guten Kontakt zu Israel und für unsere Mitmenschen jüdischen Glaubens!“


Auch Carsten Ovens, CEO von ELNET Berlin, betonte die Bedeutung der deutsch-israelischen Partnerschaft: „Wer heute an der Seite Israels steht, verteidigt nicht nur einen Staat. Er verteidigt die Idee der freien und demokratischen Gesellschaft.“

Israels Botschafter in Deutschland S. E. Ron Prosor verwies unter anderem auf die sicherheitspolitische Zusammenarbeit: „Dass Israel sowohl Deutschland als auch Europa mit Arrow 3 in der Luftabwehr unterstützt, zeigt, dass nichts unmöglich ist.“ Zugleich machte er deutlich, wie komplex und vielschichtig sein Land ist: „Wenn man mehr Fragen als Antworten hat, hat man begonnen, Israel zu verstehen.“


Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstrich mit Blick auf den zunehmenden israelbezogenen Antisemitismus die Verantwortung der Gesellschaft: „Der Kampf gegen Antisemitismus muss nicht nur unserer Vergangenheit, sondern auch unserer Gegenwart und Zukunft gerecht werden.“ Dabei unterstrich sie die Bedeutung von Bildungsprojekten wie der Fragemauer.





Fotos: Anika Nowak
