Seit 1979 verfolgt das Mullah-Regime die Staatsdoktrin, Israel zu vernichten. Über Jahrzehnte hinweg haben zahlreiche Angriffe und Terroranschläge auf Israel, die direkt vom Iran oder seinen Proxies ausgeführt wurden, dieser Drohung auf grausame Art und Weise Taten folgen lassen, gipfelnd im Terror des 7. Oktober 2023. Indes hegen beträchtliche Teile der iranischen Bevölkerung jedoch Sympathien für den jüdischen Staat und sein militärisches Vorgehen gegen das Regime.
Unter dem Druck jahrzehntelanger Sanktionen ist die iranische Wirtschaft eine Misswirtschaft geworden, unter der die Zivilbevölkerung leidet. Darüber hinaus hat das Chamenei-Regime die Freiheit der Menschen – insbesondere ihre politische Selbstbestimmung – systematisch ausgehebelt. Einen traurigen Höhepunkt erreichte die Unterdrückung zuletzt im Januar 2026, als regimetreue Sicherheitskräfte mit tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende vorgingen. Auch auf israelischer Seite weiß man, dass nachhaltige Sicherheit und Stabilität mit dem aktuellen Regime in Teheran nicht möglich sind.
Im neuen Policy Briefing von ELNET beleuchtet Dr. Meir Javedanfar (Reichman University) die Sicht der iranischen Bevölkerung auf Israel und geht der Frage nach, wie das Vorgehen Israels gegen das Mullah-Regime die Beziehungen zwischen beiden Völkern stärken könnte.
